Licinius

Zutatenlexikon

Safran

Safran sind die getrockneten roten Narbenfäden des Safrankrokus (Crocus sativus). Das Gewürz färbt Speisen goldgelb und verleiht ihnen ein charakteristisches, fein bitteres und aromatisches Profil. Aufgrund der aufwendigen Ernte wird Safran meist in sehr kleinen Mengen verwendet.

Safran

Küchenwissen

Geschmack und Verwendung

Safran eignet sich für Reisgerichte wie Risotto oder Paella, für Fisch- und Meeresfrüchtegerichte, Suppen, Saucen, Gebäck und Desserts. Die Fäden vor der Verwendung kurz mörsern oder zwischen den Fingern zerreiben und in wenig warmem, nicht kochendem Wasser, Fond oder Milch ziehen lassen. Den aromatischen Auszug gegen Ende der Garzeit zugeben. Safran sparsam dosieren, da sein Geschmack schnell dominiert.

Gut zu wissen

Einkauf und Lagerung

Einkauf

Safran wird als ganze Fäden oder gemahlen angeboten; ganze, tiefrote Fäden mit möglichst wenig gelben Bestandteilen gelten als praktische Wahl für eine bessere Beurteilung der Qualität. Auf ein intensives, würziges Aroma und eine gut verschlossene Verpackung achten. Sehr preisgünstige Angebote können auf gestreckte oder minderwertige Ware hinweisen.

Saison

Safrankrokusse werden je nach Anbaugebiet im Herbst geerntet, häufig zwischen Oktober und November. Verfügbarkeit und Erntezeit können regional sowie witterungsbedingt variieren; getrockneter Safran ist ganzjährig erhältlich.

Lagerung

Safran trocken, lichtgeschützt und luftdicht verschlossen lagern, idealerweise in einer kleinen Dose oder einem dunklen Glas. Von Wärme und stark riechenden Lebensmitteln fernhalten. Bei sachgerechter Lagerung bleibt das Aroma mehrere Jahre nutzbar, nimmt jedoch mit der Zeit ab.

Orientierung

Nährwerte

Bezugsmenge: 100 g · Zustand: nicht näher angegeben · Quelle: USDA FoodData Central · Datenstand: nicht angegeben · Qualität: verified

carbohydrates_g65.4
fat_g5.9
fiber_g3.9
kcal310.0
protein_g11.4
salt_g0.04
saturated_fat_g1.6
sugar_g0.0

Aus der Licinius-Küche

Rezepte mit Safran