Zutatenlexikon
Oliven
Oliven sind die eingelegten Früchte des Olivenbaums. Je nach Sorte, Reifegrad und Verarbeitung schmecken sie mild, fruchtig, würzig oder leicht bitter und reichen farblich von Grün bis Dunkelviolett.

Küchenwissen
Geschmack und Verwendung
Oliven werden als Antipasti und Snack serviert und würzen Salate, Tapenaden, Brote, Pasta, Pizza, Schmorgerichte und Marinaden. Oliven mit Stein bleiben häufig fester und aromatischer; beim Servieren muss dann deutlich auf die Steine hingewiesen werden. Sehr salzige Ware kann kurz abgespült und gut abgetropft werden.
Gut zu wissen
Einkauf und Lagerung
Einkauf
Auf unbeschädigte Verpackungen, klare Lake und die Angabe „mit Stein“ oder „entsteint“ achten. Farbe allein sagt wenig über Reife und Qualität aus: Gleichmäßig tiefschwarze Oliven können geschwärzt sein, was in der Zutatenliste beispielsweise durch Eisen(II)-gluconat kenntlich wird. An der Frischetheke nur sauber gekühlte Ware wählen.
Saison
Oliven werden in den Mittelmeerregionen je nach Sorte und gewünschtem Reifegrad überwiegend vom Herbst bis in den Winter geerntet. Als eingelegte oder konservierte Ware sind sie ganzjährig erhältlich.
Lagerung
Ungeöffnete Gläser und Dosen kühl, trocken und lichtgeschützt nach Packungsangabe lagern. Nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren, möglichst vollständig mit Lake bedecken, nur mit sauberem Besteck entnehmen und innerhalb der angegebenen Aufbrauchfrist verbrauchen. Lose Ware rasch aufbrauchen.
Für diese Zutat werden noch keine ausreichend belastbaren Nährwerte veröffentlicht.
Aus der Licinius-Küche
