Licinius

Zutatenlexikon

Gänsekarkassen

Gänsekarkassen sind die nach dem Auslösen verbleibenden Knochen und Abschnitte einer Gans. Langsam ausgekocht ergeben sie einen kräftigen, gelatinehaltigen Fond.

Zwei sauber vorbereitete rohe Gänsekarkassen auf dunkler Steinfläche

Küchenwissen

Geschmack und Verwendung

Gänsekarkassen werden für Fonds, Suppen, Saucen und kräftige Jus verwendet. Für einen hellen Fond direkt mit kaltem Wasser ansetzen; für einen dunkleren Fond können sie zuvor angeröstet werden. Langsam erhitzen und nur sanft simmern lassen, damit der Fond klar bleibt.

Gut zu wissen

Einkauf und Lagerung

Einkauf

Gänsekarkassen sind vor allem bei Geflügelmetzgereien, auf Vorbestellung beim Fleischer oder nach dem Zerlegen einer ganzen Gans erhältlich. Sie sollen frisch riechen, kühl sein und keine trockenen oder verfärbten Stellen zeigen. Für Fond sind Knochen mit wenig Fleisch und Bindegewebe ideal.

Saison

Gänse werden in Deutschland vor allem von Oktober bis Dezember angeboten; dann sind auch Karkassen am leichtesten erhältlich. Tiefgekühlte Ware kann ganzjährig verfügbar sein.

Lagerung

Rohe Gänsekarkassen bei höchstens 4 °C lagern und innerhalb eines Tages verarbeiten. Alternativ luftdicht verpackt bei mindestens −18 °C bis zu drei Monate einfrieren und im Kühlschrank auftauen. Kontaktflächen und Geräte nach der Verarbeitung gründlich reinigen.

Für diese Zutat werden noch keine ausreichend belastbaren Nährwerte veröffentlicht.

Aus der Licinius-Küche

Rezepte mit Gänsekarkassen